Spiritualität

Bis heute geben viele Verhaltensweisen der Tiere große Rätsel auf und oft scheint es so, als ob die Mitgeschöpfe tatsächlich den sogenannten „7. Sinn“ besitzen. Wie könnte man sich sonst so manche Vorahnung der vierbeinigen Freunde erklären?

Mit der Wiedergeburt des Lichtes am 21. Dezember beginnen die Rau(c)hnächte. Mit dem „Julfest“, wie der Tag der Wintersonnenwende von Menschen früherer Epochen bezeichnet wurde, ist der tiefste Punkt der Dunkelheit im Jahr erreicht und zugleich ist es der wichtige Wendepunkt im Jahreskreis. 

In früherer Zeit waren die Menschen eng mit der Natur verbunden. Durch deren Beobachtung und auch astronomischer Ereignisse wie Sonnen-wenden und Tag-und-Nacht-Gleichen wurden die besten Zeiten für die Feldarbeit erkannt. Daraus entwickelten sich mythologische Feste.

Der Mensch sehnt sich nach innerem Frieden, Harmonie, Anerkennung und Liebe. Doch häufig ist das Leben durch Groll, Hass, Wut und Ärger emotional negativ beeinflusst. Alte Verletzungen durch Mitmenschen oder Verletzungen, die man sich selbst zugefügt hat lasten tief im Herzen. Rückzug, Ohnmacht, Angst machen sich breit. Hier gilt es, Befreiung zu erleben.

Alles bewegt sich in Kreisläufen – Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Leben und Tod. Wer diese Rhythmen kennt und sich deren Qualität bewusst ist, der weiß wo sein Platz im Leben ist und kann sich gesund entwickeln. In allen Kulturen war dies bekannt, weshalb den Übergängen im Jahreszyklus eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Seit schätzungsweise rund 30.000 Jahren beschäftigt sich der Mensch mit dem Pferd, hält es als Nutztier und versucht es zu züchten, zu zähmen und zu reiten. Am meisten Bekanntheit genießt heute die Sport- und Dressurreiterei, sowie das Freizeitreiten als Hobby und Ausgleich zum Alltag. Der Mensch kann über den Kontakt zum Pferd sehr viel über sich selbst lernen.

Wer kennt die Frage im Leben nicht: „Soll ich oder soll ich nicht?“ Man könnte meinen, zwei Stimmen im Inneren kämpfen gegeneinander. Einerseits die Antreiberstimme, die im Leben Veränderungen und Ziele gerne verwirklichen möchte. Andererseits die Stimme des Unterbewusstseins, die wie ein kleiner Wachhund beschützen will, ausbremst oder skeptisch ist. 

Das menschliche Wesen umfasst Körper, Geist und Seele – dies bildet eine Einheit, die niemals getrennt voneinander gesehen werden sollte. Um in einem gesunden Körper wohnen zu dürfen, braucht man ein gesundes Denken und Fühlen, sowie eine Seele die sich darin wohl fühlt. Ist diese Einheit gestört und zeigt sich eine Krankheit, hat die Seele die Problematik bereits bearbeitet und diese wird sichtbar.

Bei der Klangmassage handelt es sich um eine Massage mit Klang. Die Anwendung erfolgt über die auf den bekleideten Körper aufgesetzte Klangschale. Regelmäßige Klangmassagen helfen nachweislich, besser mit Stress umzugehen und einen positiveren Bezug zum eigenen Körper zu entwickeln.

„Walking in your shoes“ ist eine Selbsterfahrungsmethode, die in der amerikanischen Theater- und Filmwelt entdeckt wurde. Deren Wurzeln reichen jedoch in das Wissen der alten Kulturen zurück. Eine indianische Weisheit bringt es auf den Punkt: „Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ 

Der Weihrauchbaum ist der „König“ in der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Weihrauchbäume wachsen ausschließlich auf dem sogenannten Weihrauchgürtel in wüstenähnlichen Regionen. Weihrauch wurde in biblischen Zeiten mit Gold aufgewogen und war überaus kostbar. Analog dazu ist der Myrrhenbaum (Commiphora) die „Königin“ innerhalb der Familie der Balsambaumgewächse.