Netze um die Erde

Spatzen in Amerika zeigten morphogenetische Verbndungen zu Spatzen in Japan Spatzen in Amerika zeigten morphogenetische Verbndungen zu Spatzen in Japan
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Britischer Biologe gewinnt Erkenntnisse zu umfassendem Energiefeld

Nach Auffassung des britischen Biologen Rupert Sheldrake spannt sich ein gemeinsames, alles umspannendes Energiefeld in unsichtbaren Netzen um die Erde. Er begann in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, dieses „morphische Feld“ genauer zu erforschen. Sein Fachgebiet waren ursprünglich die Biochemie und die Zellbiologie. 

Es trieb ihn die Frage an, warum sich z.B. die Blätter von Rosen anders entwickeln als die Blätter von Palmen. Wie entwickelt sich etwas auf so unterschiedliche Weise, obwohl alles aus denselben Genen besteht? Sogar mit identischer Programmierung? Diese Frage hat mit der Morphogenese zu tun, der Entstehung von Form (abgeleitet von den griechischen Wörtern morphe = Form und genesis = Erzeugung, Entstehen), die eines der großen ungelösten Probleme der Biologie ist. Wenn alles so identisch programmiert ist, warum ist die Entwicklung jeweils so unterschiedlich?

Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vertreten viele Forscher die Ansicht, dass Organismen von Feldern geformt werden, eben den so genannten morphogenetischen Feldern. Vergleichbar mit magnetischen Feldern sind sie sich selbst organisierende Einflussgebiete. Sie nehmen Gestalt an, entwickeln sich wie Organismen und sind Teil einer größeren Familie von Feldern, den sogenannten morphischen Feldern, über die Informationen weitergegeben werden. 

Das morphogenetische Feld ist eine neue Art von Feld, das bislang in der Physik nicht anerkannt wird. Das bekannteste Beispiel dafür erbrachte Rupert Sheldrake anhand der Beobachtung von Verhaltensänderungen in der Tierwelt: Spatzen, die in Amerika begonnen hatten, die Deckel von Milchflaschen aufzupicken, taten dies zeitgleich mit Spatzen, die in Japan lebten. 

Sheldrakes Erkenntnissen zu Folge gibt es diese Felder auch bei kristallinen Formen, dort sind es die sogenannten Kristall- und Molekülfelder. Bei der Organisation von Gesellschaften sind es die sozialen Felder. Die Felder der geistigen Tätigkeit nennt man z.B. Wahrnehmungsfelder. In jeder Sekunde unterliegen Menschen dadurch Millionen von unbewusst aufgenommenen, vom geistigen Feld übertragenen Informationen. Die stärksten setzen sich durch und nehmen den größten Einfluss auf die Umgebung und auf den Einzelnen. So verändern sich zyklisch immer wieder ganze Generationen und gesellschaftliche Werte. Auch Krankheiten werden so in diesen Feldern manifestiert. Unterbewusst wird die Information aufgenommen und als eigene abgespeichert. Auch im Familienfeld werden die Informationen und Prägungen auf diese Art weitergegeben, aber ebenfalls durch die Felder ans Licht gebracht.  Genauso speichern die Felder die Informationen, wie eine Krankheit oder eine schädliche Verhaltensweise entstanden ist, aber auch, wie sie geheilt werden kann. Eine Möglichkeit, sich mit dem Feld zu verbinden, ist die Meditation. In diesem tiefen Entspannungszustand fallen tun sich oft Lösungen auf, die vorher nicht ersichtlich waren. 

Die Intuition schickt manchmal kleine Einblicke in das unendliche Wissen des morphischen Feldes. So ist es wahrscheinlich fast jedem schon einmal passiert, dass er spontan an Jemanden gedacht hat, der ihm kurz darauf über den Weg läuft. Durch das Erreichen des Alpha-Zustandes (8-12 Hz, ein Zustand leichter Entspannung) kann die Verbindung bewusst aufgebaut werden. Man kann in dieser Situation Fragen stellen, die beantwortet werden. Das nennt man das „Lesen im morphischen Feld“. Sich dieser Felder bewusst zu sein, ist ein Geschenk, das den Menschen wieder mit seiner Intuition verbindet und ihn das „Angebunden Sein“ an die allumfassende Ordnung deutlich werden lässt. Angebunden an das Wissen, das neue Wege und Lösungen offenbaren kann. 

Martina Zimmermann
(erschienen in Ausgabe 43, Juli 2020)

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