Menschen

Trostbergerin mit holländischen Wurzeln im Wirken der Harmonie für Körper und Geist

Ein Thema, welches unterschiedliche Resonanzen auslöst, ist die so genannte „Geistheilung“. Von vielen Schulmedizinern belächelt bzw. abgelehnt, wird diese Therapieform auch in der breiten Öffentlichkeit häufig angezweifelt. Jedoch gewinnt sie in den letzten Jahren zum Beispiel hier im Chiemgau zunehmend an Akzeptanz. Nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung ist Alice Seidl van Haren. 

Ein Wahl-Oberbayer gibt der Leichtigkeit des Seins ihren Raum 

„Lachen ist gesund“ und „Lachen ist die beste Medizin“ sind Sprichwörter, die wohl jeder schon einmal gehört hat bzw. vielleicht sogar seit seiner Kindheit kennt. Robert Meisner aus Pietling bei Fridolfing hat die Heiterkeitsäußerung quasi zu seinem Lebensinhalt gemacht und in dem Zusammenhang schon zwölf Clubs gegründet. Der Schlüsselbegriff hierzu lautet „Lach-Yoga“. Und die Idee dahinter stammt – wie der Name schon vermuten lässt – ursprünglich aus Indien.

Soziales Engagement ist „beste Therapie“ für Altenmarkter MS-Patientin

Wissenschaft und Medizin haben für viele Leiden eine Lösung. Die Diagnose „Multiple Sklerose“ jedoch empfinden viele Betroffene auch heute noch als schlimmes Urteil. Unverständnis, Angst und Trauer bestimmen plötzlich das Leben. Alltägliche Abläufe ändern sich und viele Dinge, die man früher ohne Probleme tun konnte, fallen mit der Zeit unendlich schwer oder werden unmöglich.

Oberbayerische Flötistin berührt mit ihren Klängen Menschen, Tiere und Pflanzen

„Ich wollte als Kind immer etwas werden, das mit Natur, Tieren und Musik zu tun hat“, erinnert sich Bettine Clemen, heute weltweit bekannte und gefragte Flötistin aus Schönau am Königssee. Die Fertigkeit, die genannten Komponenten in Harmonie zusammen zu fassen, gelingt ihr seit vielen Jahren mit ihren Konzerten und Auftritten in mittlerweile 175 Ländern der Welt. 

Ein Wildnispädagoge und seine Vision von einem bewussten Umgang mit der Natur

Viel hat Dirk Schröder von der Welt gesehen. Doch wer dabei an Pauschal-Urlaube mit All-inclusive-Bewirtung und Animationsprogramm denkt, liegt gründlich daneben. Denn bei all seinen Reisen liegt ihm der Kontakt mit indigenen Völkern und deren ursprünglicher Lebensart am Herzen.

Ein oberbayerischer Wüstenfreund und sein Weg nach Afrika

Seit 20 Jahren verbringt Charles Kunow aus Chieming/Hart einen beträchtlichen Teil seiner Zeit in der Sahara. Er ist überzeugt davon, dass die einzigartige Atmosphäre dieser Landschaft Menschen eine wertvolle Hilfe bieten kann, aus der Reizüberflutung der modernen Welt wieder heraus zu kommen. 

Ein Wahl-Chiemgauer und sein Weg zum erfolgreichen Natur- und Heimatfilmer 

Weit draußen im Nordatlantik hat er eine mystische Insel filmisch porträtiert und auf den Höhen des Himalaya ein Königreich in den Wolken. Doch wahre Schönheit liegt oft vor der Haustür. Mit dieser Erkenntnis setzt Stefan Erdmann aus Übersee seine Liebe für den Chiemgau mit der Kamera meisterlich in Szene.

Im Schlaf eröffnen sich für einen jungen Trostberger neue Dimensionen 

Fliegen können – ganz ohne technische Mittel – ist einer der ältesten Träume der Menschheit. Wer denkt, dass dies dem Menschen verwehrt sei, der irrt sich. Simon Rausch aus Trostberg fliegt regelmäßig, ohne Flugzeug, ohne Gleitschirm, einfach so – im Traum. 

„Ich male in Metaphern, in bildlich gesprochenen Worten. Es geht mir immer darum, dass der Betrachter nachdenkt“, sagt Günther Hoffmann aus Trostberg. So laden seine Energiebilder ein, vor ihnen zu verweilen und ihre kraftvolle Ausstrahlung wahrzunehmen, andere Werke spiegeln den Geist von Natur und Mensch, wirken magisch, rätelhaft, manchmal witzig. „Ich möchte, dass man sich in meine Bilder hineinträumt“, ist seine Intention dazu. 

Man kann ihr stundenlang zuhören, wenn sie aus ihrem Leben plaudert. Und der Begriff „Seniorin“ mag einem gar nicht kommen, wenn man sich mit der 76-Jährigen über ihre Aktivitäten unterhält. „Mein ganzes Leben ist Hobby“, sagt Renate M. Mayer. Seit vielen Jahren spielt sie Theater, ist Dichterin, Fotografin und Vorleserin. „Alles ist Amateur, ich bin nirgends ausgebildet“, erklärt sie bescheiden.

Von der Definition her wird als "Kunst" jede entwickelte Tätigkeit bezeichnet, die auf Vorstellung und Intuition, Wahrnehmung, Übung und Wissen gegründet ist. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ergeben sich bei Willee Regensburger Zusammenhänge, die auf den ersten Blick vielleicht nicht miteinander in Verbindung stehen, sich jedoch harmonisch ergänzen. 

Der Untersberg, jener mächtige Gebirgsstock an der Grenze zwischen Berchtesgadener und Salzburger Land, ist seit Alters her Gegenstand von Mythen und Sagen. Einer, der einen Großteil seiner Freizeit dem „Wunderberg“ widmet, wie das Felsmassiv in der Bevölkerung auch genannt wird, ist Rainer Limpöck aus Moos bei Ainring.

Im Jahr spielt sie 100 Konzerte, über 2000 mögen es bisher sein. Deutschlands bekannteste Harfen-Solistin wurde als "Kultur- und Kreativpilotin" von der Bundesregierung ausgezeichnet, ist Botschafterin des ambulanten Hospizdienstes der Caritas Traunstein. Aber sie ist auch Hausfrau und Mutter.

Die ehemalige Krebspatientin Sabina Sigl aus dem Salzburger Flachgau hat es sich zum Ziel gesetzt, von der heimtückischen Krankheit befallenen Kindern unbeschwerte Wochenenden zu gestalten. Das gelingt ihr mithilfe von Sponsoren, ihrer Freundin Eva Winter und großem eigenem Engagement.

Hochrangigen Politikern einmal die Meinung sagen: Wer möchte das nicht manchmal tun? In den allermeisten Fällen bleibt es beim Vorsatz. Ein Mann aus dem Chiemgau jedoch hat sein Vorhaben ausgeführt – trotz Handicap. Seine Pilgerreise sieht er als Erfolg.

Sie ist mit ihrem Ehemann sieben Jahre zur See gefahren, ist schriftstellerisch tätig und mehrfache Senioren-Weltmeisterin im Ski-Langlauf. Zu ihrem Alltag gehören Riesen, Zwerge und Elfen: Als Märchenerzählerin begeistert sie mit bunten Geschichten ihr Publikum.