Schüssler-Salze bei Mineralmangel

Mit Schüssler-Salzen kann ein Mineralmangel in den Zellen nach und nach aufgefüllt werden Mit Schüssler-Salzen kann ein Mineralmangel in den Zellen nach und nach aufgefüllt werden
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Einfache Therapie mit erstaunlichen Ergebnissen

Viele Menschen leiden unter Antriebslosigkeit, chronischer Schwäche und Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, verschlechtertem Kurzzeitgedächtnis, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiver Verstimmung. Selbst bewusste Ernährung, ausreichend Bewegung und Ruhe bringen oft keine Veränderung. 

Die geschilderten Symptome können Ausdruck eines intrazellulären Mineralmangels (i.MM) sein. Damit die Körperzellen Mineralstoffe aus der Gewebsflüssigkeit aufnehmen können, benötigen sie Energie. Um diese Energie zu produzieren, brauchen die Zellen u. a. Mineralien. Sind die Zellen geschwächt, können sie weniger Mineralstoffe aufnehmen – und somit weniger Energie produzieren, um sich mit Mineralien zu versorgen. Auf diese Weise sinkt im Lauf der Zeit der intrazelluläre Mineralgehalt immer weiter ab und führt schließlich zu einem intrazellulären Mineralstoffmangel mit den o.g. Erscheinungen.

Der Arzt Dr. med. Eckhard Moog befand sich selbst über 25 Jahre in einem solchen „Energie-Loch“ – trotz Bewegung, gesunder Ernährung und sinnerfüllter Lebensführung. Er fand eine Lösung fast zufällig: in der hochdosierten Verabreichung von Schüssler-Salzen. Dr. Moog erkannte folgenden Zusammenhang: Mineralien liegen in Gewebsflüssigkeit und Serum in ionisierter Form vor, das bedeutet als geladene wasserlösliche Teilchen. Diese können aber durch die fettartige Zellmembran nicht einfach in die Zelle hinein (so wie ein Tropfen Wasser auf einem Butterbrot nicht in das Brot hineinkommt). Die Zelle muß für die Aufnahme der Mineralien Energie aufwenden – von der eine geschwächte Zelle ohnehin zu wenig hat. Es braucht also nicht-ionisierte Mineralstoffe, die ohne Energieaufwand der Zelle durch die Zellmembran diffundieren können. Dr. Moog fand heraus, dass Schüssler-Salze ab einer Potenzierung von D6, wenn sie in Wasser gelöst werden, circa 16 Stunden in nicht-ionisierter Form vorliegen und daher ohne Energieaufwand der Zelle aufgenommen werden können. So kann der Mineralmangel nach und nach aufgefüllt werden.

Ausgelöst wird ein i.MM am häufigsten durch seelische Ursachen – durch längeren seelischen Druck wie z. B. Mobbing, Erfolgsdruck, Partnerschaftsprobleme, Existenzängste (z. B. bei Arbeitslosigkeit, schweren Krankheiten, bei Kindern bei Scheidung der Eltern), Minderwertigkeitsgefühle, übermäßig lange Trauer u.ä.. Auch die längere Einnahme von chemischen Medikamenten wie z. B. Antibiotika, Immunsuppressiva oder Chemotherapie bei Krebs kann zu einem i.MM führen. Seltener kann dieser auch ernährungsbedingt sein, z. B. durch Fastfood, Junkfood, falsches oder übertriebenes Fasten, Essstörungen, Gluten-Unverträglichkeit.

Die Behandlung des von Dr. Moog entdeckten i.MM kann auf folgende Weise erfolgen: Die Schüssler-Salze werden mit bioenergetischen Messmethoden ausgetestet (z. B. Kinesiologie, Einhandrute o.ä.) und in Wasser gelöst vier Mal täglich eingenommen. Je nach Alter des Patienten kann innerhalb von 3 bis 5 Monaten der Mineralmangel aufgefüllt werden. Schon nach wenigen Wochen können sich mehr Energie und Lebenskraft, bessere Konzentrationsfähigkeit, geistige Wachheit und emotionale Stabilität einstellen. Nach einigen Monaten können sich noch viele andere positive Veränderungen zeigen, wie z. B. Verbesserung von Haut und Fingernägeln, Aufhören von Haarausfall, besserer Schlaf, Linderung chronischer Schmerzen, geringere Infektanfälligkeit, Verbesserung der Verdauung oder einer bestehenden Osteoporose.

„Schüssler-Salze sind kein Allheilmittel“, so Dr. Moog. Wenn jedoch ein intrazellulärer Mineralmangel vorliegt, kann die einfache Therapie mit hochdosierten Schüssler-Salzen höchst erstaunliche Ergebnisse erzielen. 

Angela Kaltenhauser
(erschienen in Ausgabe 40, Juli 2019)

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