Eine Chance auf gute Zähne

Zahngesundheit hat viel mit Selbstwert und Selbstbewusstsein zu tun Zahngesundheit hat viel mit Selbstwert und Selbstbewusstsein zu tun
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Ernährung und Stressmanagement haben Einfluss auf Erhalt der „Kauwerkzeuge“

Die Natur hat den Menschen mit einem vollkommenen Gebiss ausgestattet – einem Meisterwerk. Die Zähne sind aus der härtesten Substanz im Körper. Wenn diese angegriffen wird, geht es um mehr als ein lokales Geschehen. Eine erste auftretende Karies beim Kind ist ein Anzeichen von Entmineralisierung und sollte lokal und ganzheitlich betrachtet werden.

Das Milieu im Mund spielt eine Rolle und der Mineralienhaushalt des gesamten Körpers ebenfalls. Der Körper de- und remineralisiert in jeder Sekunde, je nachdem welche Nahrung man zu sich nimmt. Man sollte in dem Bewusstsein essen, dass die Zahngesundheit davon abhängen kann. Die Remineralisierung der bestehenden lebendigen Zahnsubstanz ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Gründliches Kauen etwa fördert wirkungsvoll die Einlagerung von Mineralien in Zähne und Kieferknochen. Sonnenlicht und körperliche Betätigung unterstützen dieses Geschehen. Zusätzlich gibt es eine Reihe an Nahrungsergänzungsmitteln, die speziell die Zahngesundheit unterstützen.

Verschiedene Nährstoffe entscheiden über eine gute Zahngesundheit. Allen voran Vitamin D, das Sonnenhormon, das relevant ist für die (Re)Mineralisierung der Zähne, und Magnesium, denn nur mit Magensium wird Calcium in die Zähne integriert. Einer der besten natürlichen Magnesium-Lieferanten ist Grassaftpulver in Rohkostqualität.

Man weiss, dass Stress der Nährstoffräuber Nummer 1 ist. Es ist gerade bei gesundheitlichen Herausforderungen absolut essentiell, dass beim leisesten Hauch von Stress idealerweise sofort aus dieser Situation ausgestiegen wird. Ob mit Autogenem Training, Visualisierungen oder mit ätherischen Ölen. Reine Öle wie Lavendel, Mischungen mit Limette oder Vanille bzw. Nadeldüfte eignen sich dazu hervorragend. Einen Tropfen auf die Handflächen, in die Haare kneten, im Nacken auftragen oder in den Vernebler geben. Sofort einsetzen, wenn sich der leiseste Hauch von Stress bemerkbar macht, sodass ideal die Ausschüttung von Stresshormonen verhindert oder eingedämmt wird. Super entstressend wirkt auch Tanne nachts im Vernebler – ein Gefühl, als hätte man im Wald übernachtet. Abendliche Bäder mit diesen Ölen lassen das Nervenkostüm wieder zur Ruhe kommen.

Der Körper ist ein empfindliches Barometer dafür, ob man wirklich nach seinen Maßstäben lebt. Lässt man sich verbiegen, oder verbiegt man sich, weil man meint, anderen gefallen zu müssen? Lässt man sich von anderen angreifen? Frisst man Dinge in sich hinein? Gehen Dinge so richtig an die Substanz? Erlaubt man anderen, seine festen Strukturen zu zerstören? Lässt man sich vom Platz verdrängen? Wenn man, um Konflikte mit anderen zu vermeiden, seine Wahrheit nicht ausspricht und lieber „ja und Amen“ zu den Ideen anderer sagt (auch wenn Sie einem gegen den Strich gehen) übersieht man dabei, dass man anschließend doch einen Konflikt hat – nämlich mit sich selbst. Das sind die Momente, wo nächtelang „hätte ich doch“ oder „wie hätte ich es verpacken können“ gedacht wird.

Zahngesundheit hat viel mit Selbstwert und Selbstbewusstsein zu tun. Wenn einem seine Zähne lieb sind, ist es absolut essentiell, immer sich selbst treu zu sein – ohne wenn und aber. Wenn die Zahngesundheit an einem seidenen Faden hängt, ist keine Luft mehr für „nächstes Mal mache ich es dann anders ...“ – da ist es entscheidend, jetzt zu 100 Prozent mit sich selbst im Reinen zu sein. Zähne sollten geschützt werden. Der Preis für eine gesunde Ernährung und effektives Stressmanagement sind minimal, verglichen mit den Kosten für Zahnbehandlungen und dem unschätzbaren Wert allgemeinen körperlichen Wohlbefindens.        

Maria Kageaki
(erschienen in Ausgabe 36, März 2018)

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