"Energiearbeit" am Pferd

Über die Hände wird Energie zu den einzelnen Chakren geleitet Über die Hände wird Energie zu den einzelnen Chakren geleitet
Foto: Glasneck-Eiwan

Vitalität und Widerstandsfähigkeit steigern durch Anwendung bestimmter Techniken

Pferde berühren die Menschen im Herzen mit Sanftmut, Eleganz und ihrem Feuer. Ein Wesen, welches einen mit seinen 600-700 kg leicht zur Seite schieben könnte, stellt sich meist friedlich in den Dienst des Menschen. Zudem trägt es nicht nur das Körpergewicht des Reiters, sondern übernimmt auch, wenn eine wirkliche Herzensverbindung besteht, mitunter große seelische Lasten und unbewusste Themen für seine Bezugsperson. 

Je nach Charakter entscheidet das Pferd, ob es die Bezugsperson mit dem Thema konfrontiert oder „nur“ beim Tragen hilft. Dies kann es beispielsweise durch Verhaltensveränderungen zeigen, die sich durch herkömmliches Training nicht wieder in den Griff bekommen lassen. Das heißt im Umkehrschluss, je besser Menschen in ihrem eigenen seelischen Gleichgewicht sind, umso gesünder sind auch ihre Tiere.

Pferde haben wie Menschen Haupt- und Nebenchakren über den ganzen Körper verteilt. Die Chakren nehmen die allumfassende Energie aus der Aura auf und verteilen diese im ganzen Körper. Verbrauchte Energie wird auch wieder über die Chakren nach außen an die Umwelt abgegeben. Jedes Chakra hat eigene Bereiche im Körper, für die es zuständig ist. Alle Chakren arbeiten miteinander wie Zahnräder, die ineinander greifen. So ist es nachvollziehbar, dass die anderen auch z.B. langsamer laufen oder stehen bleiben, wenn eines stockt. Nacheinander wird über die sieben Hauptchakren – Basis-, Sakral-, Solarplexus-, Herz-, Kehl-, Stirn- und Kronenchakra – gearbeitet. 

Das Wahrnehmen des Zustands der einzelnen Chakren passiert über die verschiedenen Hellsinne – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen – die bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind. So kann über das innere Auge beispielsweise wahrgenommen werden, ob sich ein Chakra dreht, welche Farbe es hat oder ob es verschoben ist. Das Gesamtbild, welches dann entsteht, kann Hinweise zu alten Traumata geben, die sowohl das Pferd als auch dessen Bezugsperson belasten oder die in der Beziehung entstanden sind. Tiere, die aus schlechter Haltung gerettet wurden, haben oft auch einen Schock, der sich nicht nur im Verhalten zeigt sondern auch körperlich manifestiert hat. Ein Fohlen, welches zum Beispiel einen schlechten Start ins Leben hatte, zeigt zumeist ein schwaches Basischakra. Es fehlt ihm Urvertrauen, Selbstbewusstsein, es verfällt unter Umständen in einen Kampf- oder Fluchtmodus.

Durch die Zuführung der zusätzlichen Energie werden die Selbstheilungskräfte auf körperlicher, mentaler und seelischer Ebene angeregt. Das geschieht über die allumfassende göttliche Energie, die über die Hände zu den einzelnen Chakren geleitet wird. Aufgrund dieser zusätzlichen Energie können die Chakren wieder „in Schwung“ kommen und Blockaden sich auflösen. Die Tiere reagieren und zeigen Zeichen von Wohlbefinden und Entspannung.

Auch in akuten Situationen ist es über bestimmte Techniken möglich, zum Beispiel Schmerz aus dem Gewebe zu ziehen und so den Heilungsverlauf zu unterstützten. Ebenso können diese Techniken hilfreich zur Prävention verwendet werden. Die Energie macht die Pferde vitaler und widerstandsfähiger. Durch das Finden der Ursache kann das Tier gut mental und geistig begleitet werden. Je nachdem was sich zeigt, ist eine Unterstützung durch Tierarzt oder -heilpraktiker zusätzlich sehr hilfreich. Die seelischen Themen, die zumeist körperlich abgespeichert sind, können sich auflösen und so zu positiven Verhaltensänderungen führen. Bei chronischen Geschehen braucht es einen längeren Zeitraum, in dem das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. So kann Heilung auf allen drei Ebenen – Körper, Seele, Geist – passieren.         

Dieta Glasneck-Eiwan
(erschienen in Ausgabe 33, März 2017)

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