Die Cluster Regulations-Medizin

Die aufgerufenen Gefühle durchlaufen das Unterbewusstsein Die aufgerufenen Gefühle durchlaufen das Unterbewusstsein
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Ein Einblick in den psychosomatischen Gesundheitszustand

Die Heinz-Cluster-Analyse bzw. die Clustermedizin ist ein integriertes Diagnose- und Therapiesystem, das modernste, dynamische Forschung mit traditionellem Wissen vereinigt. Ihre Wurzeln liegen in der Paracelsus-Spagyrik, der Kristallographie, Dunkelfeldmikrokopie und der Quantenmechanik.

Der Heilpraktiker Ulrich-Jürgen Heinz entwickelte 1970 eine Methode, die nicht nur die Diagnose und das Symptom, sondern den ganzen Menschen erfasst. Die „Cluster-Diagnostik“ (Cluster: engl. „Anhäufung, Traube, Zusammensetzung“) berücksichtigt eine ganzheitliche Krankheitssicht, also Körper, Geist und Seele beim Therapieprozess gleichermaßen. Als Grundlage zur Herstellung der Therapeutika dienen Befunde aus Körpersubstanzen, darunter Urin, Speichel, Blut oder Stuhl. Diese werden im Rahmen eines speziellen Verfahrens destilliert. Das dabei entstehende Kristallisationsmuster soll Auskunft über Geist-seelische Ursachen einer Krankheit geben, die sich auf körperlicher Ebene manifestiert hat.

Das Verfahren ist in der Lage, die Geschichte eines Menschen zu beschreiben. Dazu bedient es sich einer Reihe von Quellen, die im Menschen vorhanden sind und die jeweils bestimmte Themenschwerpunkte repräsentieren. Um sich dieser Quellen zu bedienen, wird der Patient mit Worten und Sätzen konfrontiert, die bestimmte Vorstellungen in ihm wachrufen. Die so aufgerufenen Gefühle durchlaufen das Unterbewusstsein und verbinden die einzeln abgelegten Formen der Erinnerungen zu einem neuen Bild, welches der Patient über eine geometrische Form auf einer sogenannten Graphen Tafel, die ihm vorgelegt wird, ausdrückt. Da die Emotionen aus dem Unterbewusstsein kommen und man keine logische Beziehung zwischen den Formen und konkret interpretierbaren Aussagen sehen kann, ist diese Art der Befragung sehr aussagekräftig und nicht beeinflussbar. Aus dieser Auswertung wird ermittelt welcher Ausgangsstoff ins Labor geschickt werden muss.

Die Ausgangsmaterialien (z.B. Speichel, Blut, Urin, Nasensekret, Stuhl) werden in destilliertem Wasser über eine Kristallisation in einem spezialisierten Labor fixiert und damit entschlüsselungsfähig bzw. lesbar gemacht. Aus dem Abgleich der Kristallisate ergibt sich ein komplettes Therapiekonzept. Diagnostisch zeigt es die ererbten und aktuellen Stoffwechselprozesse und die bisherige Leidensgeschichte an.

Die Ausgangsprodukte für spagyrische Heilmittel sind in der Regel Pflanzen, Salze und Metalle. In der Clusteranalyse werden die Heilmittel deutlich, deren Kristallbild die größte Ähnlichkeit zu dem Kristallisat des Patienten haben. In der Regel werden 3 bis 5 Heilsubstanzen als anzuwendende Mischung verschrieben. Hier gilt das Ähnlichkeitsprinzip, wie man es aus der Homöopathie kennt. Die spagyrischen Essenzen werden als Spray auf die Mundschleimhaut aufgebracht und dort resorbiert. Dauer der Behandlung ist individuell. Eine Rezeptur umfasst etwa sechs bis acht Wochen.

Die Clustermedizin ist ein sehr grundlegendes Therapeutikum, die Menschen (vom Baby bis zum Senior) dabei unterstützt, grundsätzliche Disharmonien und alte verankerte Traumen zu lösen und in eine Weiterentwicklung zu bringen. Es werden neuronale Verschaltungen alter Muster im Gehirn gelöst. Das Gehirn beginnt neue Straßen zu finden. Bei Themen aus der Vergangenheit, aus schwierigen Lebensphasen, die den Menschen entscheidend geprägt und möglicherweise in seiner Weiterentwicklung blockiert haben. Zum Beispiel Geburt, Unfall, Tod und Krankheit.

Aber auch bei Toxinbelastungen, immunologischen Entgleisungen, Allergien, Nahrungsunverträglichkeiten und unklaren Schmerzzuständen kann mit der Cluster Methode eine Lösung gefunden werden.  

Barbara Waigt
(erschienen in Ausgabe 35, November 2017)

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