Fit und gelenkig

Mit dem nötigen Know-how rückt der Traum von unbeschwerter Beweglichkeit in Sichtweite Mit dem nötigen Know-how rückt der Traum von unbeschwerter Beweglichkeit in Sichtweite
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Anwendung einfacher Tipps kann Beweglichkeit und Wohlbefinden steigern

Selbst auferlegte Staumauern führen im Körper oft zu unerwünschten Ablagerungen, die sich früher oder später bemerkbar machen können. Der einschneidende BH-Träger, die enge Hose, eine zu enge Uhr am Handgelenk, Schuhe die drücken – hier wird der optimale Blut- und Lymphfluss gestört. Selbst an Stellen früherer Verletzungen gibt es oft Mikroablagerungen im Gewebe.

Gelenke werden durch eine gute Durchblutung und die optimale Zufuhr von wichtigen Nährstoffen gesund erhalten. Ablagerungen an diesen Stellen reduzieren die Zirkulation und somit den Zutransport von wichtigen Baumaterialien. Ein großer Teil der Lösung ist es oft, die optimale Durchblutung wiederherzustellen und gleichzeitig dem Körper die Nährstoffe zuzuführen die er für die Regeneration braucht. 

Damit die dann oft schmerzenden Stellen wieder Erleichterung finden, sind Selbstbehandlungen mit Feinstrom schon lange kein Geheimtipp mehr. Galvanische Behandlungen sind mit Geräten für den Hausgebrauch, außer im Beauty Bereich, wo sie meist als Jugendlichkeitsgeheimtipp gehandelt werden, besonders für den Bewegungsapparat interessant. Schmerzende Gelenke, angefangen von den Händen, Nacken, Schultern bis zum Hallux profitieren enorm von täglichen Selbstbehandlungen. Sobald das Gelenk mittels guter Durchblutung optimal versorgt wird, geht das Körperteil sofort wieder in die Regulation und fängt an sich zu regenerieren. Auch bei Verletzungen ist immer die Herstellung der idealen Gewebedurchblutung und Versorgung mit Nährstoffen das Hauptkriterium für schnelle Regeneration. Mit dem nötigen Know-how, d. h. optimierter Ernährung für Gelenke rückt der Traum von unbeschwerter Beweglichkeit eventuell bald wieder in Sichtweite.

In einigen Fällen scheint der Körper in einer Art Regulationsstarre zu sein. An welchen Stellen auch immer eine Veränderung versucht wird, scheint kein Vorwärtstrend erkennbar, selbst eine Ernährungsumstellung liefert oft nicht die gewünschten Ergebnisse. Dann bietet oft eine Körperreinigung mit gleichzeitiger Nährstoffzufuhr für ein oder zwei Wochen die gewünschte Kehrtwerde. Sobald Darm, Lymphe und Leber eine kleine Verschnaufpause bekommen, ist es dem Körper wieder möglich sich von Toxinen zu befreien, Nährstoffe können aufgenommen werden, das System kann in Regeneration gehen und blüht auf.

Von minimierter Durchblutung und Nährstoffdefiziten sind allerdings nicht nur die Gelenke betroffen. Als Nebenschauplatz scheinen auch Hautprobleme Hochsaison zu haben. Aloe, die Sonnenkönigin der Pflanzen, ist als hautregenerierende und feuchtigkeitsspendende Rettung bei Sonnenbrand, trockener Haut bis hin zur Neurodermitis als Unterstützung bekannt und ist vielfach äußerlich das natürliche Mittel Nummer Eins. Als Frischblatt direkt geerntet oder als Gel in der Tube bietet es oftmals schnelle Erleichterung. Doch die wirkliche Lösung kommt wie immer meist von Innen. Darm und Leber entlasten, die die optimale Nährstoffaufnahme erst ermöglichen, gute Blutfließfähigkeit wiederherzustellen bildet mit wertvollen Nährstoffen wie Chlorophyll die Grundlage für eine gute Gesundheit. 

Wenn essentielle Nährstoffe, wie Vitamin D oder Vitamin B12 fehlen, der Darm nicht in Ordnung ist, der Körper nicht im Fluß ist oder die Schilddrüse in die Unterfunktion geht, ist das Resultat meist: die Lebensfreude fehlt. Vielfach kann die Anwendung einiger einfacher Tipps wieder die Sonne im Leben strahlen lassen. 

Man stelle sich ein Gesundheits- bzw. Nährstoffbankkonto vor im Körper. Alles was man isst und macht, wirkt sich entweder förderlich auf die Gesundheit aus oder bewirkt eine Abnahme der Vitalität. Man sollte sich also die Frage stellen: Plündert oder füllt man sein Gesundheitsbankkonto?                        

Maria Kageaki
(erschienen in Ausgabe 34, Juli 2017)

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