Fragestellung an den Körper

Mit dem Mukeltest können Energieblockaden erkannt werden Mit dem Mukeltest können Energieblockaden erkannt werden
© wildworx / fotolia

Sanfte Methode mit großem Anwendungsspektrum

Die Kinesiologie, bekannt auch als Muskeltesten, bietet die Möglichkeit, Ungleichgewichte zu beheben, Blockierungen zu lösen, Energie auszugleichen, Lösungswege zu finden für Harmonie, Balance, Freude, Frieden, Wohlbefinden und Lebenskraft. 

Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, welche auf der chinesischen Energielehre beruht, eng mit dem Wissen aus der Chiropraktik über Reflexpunkte u. a. verbunden ist und in den 50er Jahren von Dr. George Goodheart entwickelt wurde. 

Mit dem Muskeltest, welcher in der Kinesiologie angewandt wird, kann der Körper direkt befragt und Zugang zu der genau jetzt passenden Lösung gefunden werden. Prinzipiell wäre jeder Muskel des Körpers geeignet, Testmuskel zu sein. Bequem und einfach ist der Armmuskel. Dieser heißt dann Indikatormuskel und steht stellvertretend für den ganzen Körper. Der Kinesiologe sitzt oder steht vor dem Klienten und testet direkt an dessen Arm. Es wird nicht die Kraft des Muskels getestet, sondern sanft ermittelt, wann der Muskel sperrt, also dem Druck standhält bzw. diesem nachgibt. 

Mit dem Muskeltest, dem zentralen Instrument in der Kinesiologie, können energetische Störungen und Energieblockaden im Körper des Klienten erkannt werden, welche unter anderem durch Stress hervorgerufen sind. Wenn der Organismus unter Stress steht, läuft automatisch die Stressreaktion mit Energie­blockade und Muskelschwächung ab. Dabei ist es einerlei, ob der Stress absichtlich herbeigeführt wurde oder ob man ohne seinen Willen unter seinen Einfluss geraten ist. Ob man will oder nicht, wenn etwas stresst, reagieren die Muskeln schwach. Es lassen sich also mit Hilfe des Muskeltests jene Faktoren im Leben ausfindig machen, die die Lebensenergie schwächen. Denn ein Stressor setzt durch Energie­blockaden, welche er hervorruft, immer die Lebensenergie herab. So ist es auch möglich, dass gewisse Nahrungsmittel ein Stressor für manche Menschen sind und den Körper beeinträchtigen. Testet man also ein Nahrungsmittel und der Testmuskel reagiert schwach, kann man davon ausgehen, dass dieses Nahrungsmittel einen Stressor darstellt. Der Körper verträgt dies im Moment nicht. 

Wenn man einem oder mehreren Stressoren ausgesetzt ist, reagiert der Körper anders als im entspannten Zustand. Ein einfaches Beispiel ist: Beim Erhalten einer schlechten Nachricht bekommen einige Menschen vor Schreck weiche Knie und müssen sich setzen, die Muskeln der Beine werden schwach. Daran sieht man, dass sich Stress direkt auf den Zustand der Muskeln auswirkt. 

Gesundheit resultiert aus kinesiologischer Sicht aus Gleichgewicht und Harmonie. Körper, Geist und Seele sind im Einklang. Stressoren können die Harmonie stören. Der Körper versucht dann, das verlorene Gleichgewicht wieder herzustellen. Gelingt dies nicht, ist der Stressor eventuell zu stark, man wird krank. 

Die Kinesiologie kann bei akuten und chronischen Problemen und Symptomen eingesetzt werden. Z. B. bei Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit, zur Begleitung in Krisensituationen, bei Unruhezuständen, Ängsten, körperlichen Symptomen (in Rücksprache mit einem Arzt), Befindlichkeitsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Aggression, auch bei jeder Art von Lernproblematiken (z. B. zur Verbesserung der Aufnahmefähigkeit, zur schnelleren und gezielteren Verarbeitung von Lernstoff, Abbau von Unlust, Entspannung von Prüfungssituationen und Verhinderung von Blackouts), Konzentrationsstörungen und zur Unterstützung in beruflich belastender Situation. Auch Familiensystem­thematiken kann man mit der Kinesiologie bearbeiten.  

Die Kinesiologie besitzt ein unglaublich großes Anwendungsspektrum. Sie kann überall da eingesetzt werden, wo Blockaden und Stressfaktoren belastende Auswirkungen haben.

Daniela Weigle
(erschienen in Ausgabe 31, Juli 2016)

Anzeigen