Ein grünes Lebenselixier

Mit Grassäften wurde ein uraltes Elixier neu entdeckt Mit Grassäften wurde ein uraltes Elixier neu entdeckt
© Lukas Gojda / fotolia

Nährstoffe aus der Natur können Körper und Gemüt positiv beeinflussen

Schon seit Jahrtausenden sind Mystiker, Alchemisten und Heiler auf der Suche nach dem allheilbringenden Stoff, der den Körper transformiert, Gesundheit mit Leichtigkeit ermöglicht, Energie und Vitalität steigert und die Seele Frieden finden lässt. Ein uraltes Elixier – neu entdeckt – sind Grassäfte. Chinesische Ärzte, Priesterärzte der Essener, keltische Druiden und indianische Medizinmänner wussten schon vor mehr als 2000 Jahren um die geheime Kraft des Blattgrüns.

Die Nährstoff-Zusammensetzung der Grassäfte entspricht erstaunlicherweise genau dem, was der Mensch für bestes körperliches Befinden braucht. Sie enthalten lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente, Vitamine und alle essentiellen Aminosäuren – in einer Form, die optimal bioverfügbar ist. Die Basis eines gesunden Körpers ist ein ausgewogenes Säuren-Basen-Gleichgewicht. Grassäfte helfen, diese positive Grundlage mit ihrer Fülle an Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Mangan, Eisen und Zink wieder herzustellen. 

In der Wissenschaft der Epigenetik wird nach natürlichen Nährstoffen geforscht, die bewirken, dass sich „gute und für Gesundheit stehende Gene“ wieder anschalten. Am besten lässt sich dieses Fachgebiet mit den Honigbienen erklären. Allein das Futter bestimmt, ob eine Biene Arbeiterin oder Königin wird. Auch der menschliche Körper ist designed für Höchstleistungen. Das Trinken von Grassäften kann diese fördern. Spürbar besseres Wohlbefinden und körperliches Leistungsvermögen können dadurch erreicht werden! Grassäfte unterstützen die optimale Kondition des Körpers und können viele kleine Beschwerden nahezu magisch verschwinden lassen, denn sie wirken an der Basis und aktivieren die eigenen Selbstheilungskräfte des Körpers.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für das Wohlbefinden sind die Emotionen. Die Grassäfte mit ihrem Mineralienreichtum sättigen den Körper auf Zellebene und versetzen ihn damit sofort in einen ausgeglicheneren Zustand. Sind die Körpersäfte ausgeglichen, ist auch das Gemüt und der emotionale Zustand harmonisch. Man ist sofort zu positiveren Gedanken fähig, fühlt sich ruhig und der Stress lässt nach.  

Grassäfte kann man selbst aus frischen Getreidegräsern pressen. Geeignet sind so gut wie alle Gräser, bewährt haben sich z. B. Gerste oder Urweizen. Verwendet wird die Graspflanze, bevor sie einen Halm ausbildet, sie also etwa 15 cm hoch ist. Man kann auch die modere mineralreiche Variante nutzen: das Graspulver (das ganze Gras wird getrocknet und vermahlen) oder das Grassaftpulver (Gräser werden entsaftet und der Saft wird sprühgetrocknet), das durch die Fülle an Mineralstoffen der „Superstar“ ist.

Bei einem Körper, der schon etwas länger „aus dem Lot ist“, dauert es natürlich einige Zeit, bis sich ein reibungsloser Ablauf einstellt. Ein saures Gewebe ist ständig unter Anspannung. Ändert sich z. B. mit Grassäften das Milieu in Richtung basisch, wird das Denken sonniger und es kann zu einer großflächigen Entspannung und einem Fließen der Lebensenergie kommen. Die „innere Sonne“ kann wieder scheinen. Deshalb bezeichnete der Schweizer Arzt Dr. med. Maximilian Bircher-Benner („Vater“ des Bicher-Benner Müslis), das Chlorophyll als „flüssiges Sonnenlicht“. 

Mit dem Trinken der grünen Säfte holt man sich sprichwörtlich Sonnenschein in den Körper und erlebt das Aufblühen des körperlichen Wohlbefindens. Wer denkt, er müsse das Leben und die Ernährung um 180 Grad umkrempeln, um in dieser Hinsicht Verbesserungen zu erfahren, kann beruhigt sein: Die ersten Effekte kann man bereits mit dem Genuss der Grassäfte erzielen.                                                      

Maria Kageaki
(erschienen in Ausgabe 31, Juli 2016)

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